Darf ich mich vorstellen…

27 04 2011

Du bist soeben über meinem Blog AlltagsÖko gestolpert, schön dass es dich hierher verschlagen hat :-). Ich werde diesen Blog nutzen um über meine Erlebnisse mit der Bio-/Öko- und Ethikwelt zu berichten.

Ich selber bin von Beruf IT-Berater, eine Spezies mit wenig Zeit und noch weniger Freizeit. Ich gehöre zu dem Teil der Menschheit die Flüge lieber im Internet buchen als anzurufen, die ihr Konto lieber online checken als am Bankschalter die Kontoauszüge zu holen und die lieber ihr Wochenende mit der Suche nach Urlauben und Versicherungen verbringen, statt sich dabei beraten zu lassen. Kurz gesagt: Ich vertraue mehr meinem eigenen Urteilsvermögen und den Informationen von dritten, als den direkten Informationen der Anbieter.

Ich bin zudem sehr beschäftigt und komme meist noch gerade kurz vor Ladenschluss zum Einkaufen (wenn überhaupt, sonst muss ich Samstags los) und will eigentlich nicht mehr Zeit damit verbringen mir über meinen Einkauf Gedanken zu machen, als ich eh schon tue.

Doch wo ich Flüge, Urlaube, Versicherungen, Banken und sogar Fernseher und Kameras wunderbar miteinander vergleichen kann, bekomme ich so gut wie keine Informationen über Lebensmittel (Wahrscheinlich weil die meisten Menschen ähnlich wenig Zeit in Lebensmittel-Entscheidungen stecken wie ich). Und noch weniger finde ich wenn ich nicht nach den üblichen Kriterien vergleichen will, sondern Bioprodukte, Fairtrade und wie gut oder schlecht die Produkte denn nun wirklich sind; für mich, meine Gesundheit, die Umwelt oder die Menschen die in der Produktion arbeiten. Mit anderen Worten bei Bio bin ich mit meinem Ansatz aufgeschmissen. Tausende von Bioprodukten liegen in den Supermarktregalen aber keiner kann mir sagen ob das jeweilige Produkt jetzt wirklich umweltfreundlicher hergestellt oder gesünder ist als normale Produkt. Ist das in dem einen Fall nur eine Marketing-Kampange, oder ein Mitnahmeeffekt des Herstellers oder steckt dahinter wirklich auch der Wille etwas nachhaltig zu verändern?

Ich möchte ja wirklich gerne sinnvoll einkaufen, aber anhand von was soll ich meine Entscheidungen treffen? Ist das Markenprodukt wirklich gesünder als die Billigware? Ist das Biogemüse wirklich umweltfreundlicher als das im Sonderangebot aus Spanien? Ich hab mal gehört dass die Kleidung bei H&M in Kinderarbeit hergestellt wird, stimmt das wirklich? Und dann vor allem: was sind die Alternativen?

Daher habe ich beschlossen den Selbstversuch zu wagen. Ein Jahr lang werde ich darüber bloggen, was ich als Laie ohne Zeit tatsächlich herausfinden kann. Und darüber welche Fragen mich in Bezug auf (Bio-) Produkte herumtreiben.


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