Eine persönliche CO2 Bilanz

11 08 2011

Ich will meinen CO2 Ausstoß reduzieren, damit die Ozeane nicht versauern. Ok, ich weiß, es müssten Millionen andere Menschen auch so machen um die Ozeane wirklich zu retten, aber ich will meinen Lebensstil ja ändern und mit gutem Beispiel voran gehen. Aber ich weiß nicht so recht wo ich ansetzen soll. Was kann ich tun um meinen persönlichen CO2 Ausstoß zu verringern?

Ein paar Antworten gibt mir sicherlich der WWF CO2 Rechner. Ich recherchiere und schätze und… Das Ergebnis ist ja schon mal gar nicht so schlecht: „Mit 7,84 t CO2-Verbrauch pro Jahr liegen Sie noch unter dem deutschen Durchschnitt von 10,88 t CO2.“ Aber jetzt kommt der spannende Teil: In welchen Bereichen lässt sich noch etwas verbessern? Was kann ich im speziellen ändern?

CO2 Bilanz Details

ein direkter Vergleich des eigenen CO2 Verbrauchs gegenüber dem deutschen Durchschnitt

Also bei Konsum, Privatfahrzeugen und Heizung sieht meine CO2 Bilanz schon ganz gut aus. Allerdings sieht meine Bilanz bei Ernährung, Flugverkehr und öffentlichem Verkehr sowie beim Strom nur mittelmäßig aus. Der CO2 Rechner gibt mir folgende Tipps:

CO2 Bilanz

mein persönlicher CO2 Verbrauch

  • Sie sollten bei der Wahl Ihres Hotels darauf achten, dass es mit dem nationalen Umweltsiegel ausgezeichnet ist.
  • Achten Sie beim Kauf von Fleischprodukten und Milchprodukten auf ökologische Herstellung, hier lässt sich besonders viel einsparen.
  • Vermeiden Sie im Winter frisches Obst und Gemüse, das per Flugzeug importiert wird – z.B. Erdbeeren oder Spargel. Greifen Sie stattdessen zu saisonalen Nahrungsmitteln.
  • Kaufen Sie weniger Treibhausware und mehr Freilandprodukte! Sie verbrauchen im Schnitt 10 mal weniger CO2. Wenn Sie regionale Produkte kaufen, verhindern Sie zudem unnötige Transportwege.
  • Machen Sie so wenig Mittel- und Langstreckenflüge wie möglich, sie sind besonders klimaschädlich. Wenn Sie unbedingt fliegen müssen, sollten Sie Ihre Flüge durch Förderung eines Klimaschutzprojektes kompensieren.
  • Nehmen Sie bei Kurzstrecken öfter mal die Bahn statt den Flieger! Wenn Sie alle Ihre Kurzstreckenflüge ersetzen, können Sie 88% der Emissionen vermeiden.
  • Mein Stromverbrauch ist kaum noch zu verringern aber… „Durch die Verwendung von Ökostrom könnten Sie zusätzlich noch den CO2-Ausstoß minimieren. „
  • Für Ihren Haushalt … liegt Ihr Wärmeenergieverbrauch 54% über dem eines heutigen Niedrigenergiehauses. Sprechen Sie Ihren Vermieter an! Bei einer Renovierung sollte die effizienteste Technik eingesetzt werden. Das zahlt sich auch für Sie als Mieter aus.
  • Vermeiden Sie zu häufiges Duschen und Baden. Duschen erfordert ein Drittel weniger Energie als Baden!
  • Schaffen Sie sich in Bad und Küche Spararmaturen an! Das spart Wasser und CO2. Ein Niederdruck-Brausekopf spart bei 25 min Duschen pro Woche ca. 230 kg pro Jahr.

Na, das klingt nach ein paar realistischen und angreifbaren Zielen. Allerdings bin ich schon bei meinem ersten ins Stocken geraten: London-Köln wollte ich ab sofort mit der Bahn fahren 😉 … bei 4:40 Stunden (leider nur zu bestimmten Zeiten) nicht viel mehr als mit dem Flieger, wenn man Ein– und Auscheckzeiten mit rechnet. Und den ersten Vorteil hatte ich für mich auch schon erkannt: Mit dem Nahverkehr lässt es sich viel leichter zum Bahnhof und vom Bahnhof weg kommen als zum und vom Flughafen. Leider kosten die Bahntickets aber auch doppelt so viel wie ein Flugticket :-(. Da fällt das nachhaltige Leben auf einmal nicht mehr so leicht.

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4 responses

11 08 2011
Artemys

Habe gerade meine CO2 Bilanz errechnet – sieht auch gar nicht so schlecht aus – 7,80 t.

11 08 2011
Physi

Tja, und nun überlegen wir uns, dass wir alle insgesamt nur noch ca. 2 t verbrauchen dürfen…
Es gibt noch viel zu tun

13 08 2011
Alltagsöko

Oh man, 2t nur noch? Woher hast du diese Zahl? Also um auf 2t zu kommen müsste ich noch einiges tun.

10 11 2012
Flava

Wir produzieren mehr CO2. Das Klima wird wärmer. Das CO2 wird von den Ozeanen aufgenommen und diese versauern. Da aber Wasser mit steigender Temperatur weniger CO2 aufnehmen kann, entweicht es wieder. Also bleibt der Ph-Wert der Meere gleich.

Am Ende ist der Mensch nicht in der Lage die Natur zu zerstören, sie wird immer wiederkommen, die Frage ist, ob der Mensch noch existieren wird, um sie zu erleben.

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